glücklich sein

Der Mensch kann mitten im Alltag das kleine Glück des erfüllten Augenblicks erleben - etwa durch ein gu-
tes Wort, eine freundliche Geste oder durch den Dank für eine von ihm erwiesene Wohltat. Ja, er kann bis-
weilen auch das große Glück eines momentanen Spitzenerlebnisses erfahren - etwa im Rausch der Musik,
in einem überwältigenden Naturerlebnis, in der Ekstase der Liebe. Nur eines kann der Mensch nicht: einer glücklichen
Hochstimmung Dauer verleihen, weder durch Geld noch durch Alkohol oder Drogen. Gewiss vermögen
höchst unterschiedliche Informationen im menschlichen Gehirn Endorphine, Glückshormone zu produzie-
ren und so euphorische Glücksgefühle hervorzurufen. Doch Gewöhnung führt zur Abstumpfung; unser neu-
robiologisches Glückssystem ist nicht auf Dauerbetrieb angelegt. Fausts flehentliche Bitte an den Augenblick
höchsten Glücks, »Verweile doch, Du bist so schön!«, kommt nicht von ungefähr und wird nicht erhört.

Ein anderes freilich scheint dem Menschen vielleicht möglich: Statt einer anhaltenden glücklichen
Hochstimmung eine durchgehaltene glückliche Grundstimmung, die ihn selbst in verzweifelten Situationen
nicht verzweifeln lässt, sondern sein Vertrauen trägt. Gemeint ist konkret: grundsätzlich einverstanden sein
mit dem Leben, wie es nun einmal ist, ohne sich jedoch mit allem abzufinden.
Eine glückliche Grund-
stimmung heißt also ein Leben in Einklang, im Reinen mit sich.
Und da frage ich mich: Lässt sich eine solche
Grundhaltung nicht auch angesichts aller menschlichen Gebrechlichkeit und Vergänglichkeit bis hinein
ins Sterben aurechterhalten?

Wie kann ich glücklich werden?  

https://www.youtube.com/watch?v=xnLoToJVQH4

Praktische Tipps:

«Wir sind selbst Schöpfer unserer Realität. Die Dinge, die uns im Alltag begegnen, haben wir durch die eigene Gedankenenergie angezogen.»

«Das Geheimnis» ist schnell erklärt: Positives zieht Positives an. Was man denkt, das passiert einem auch, das ist genau so eine universelle Tatsache, wie die Kraft der Gravitation. Aber wenn das so einfach wäre, dann wäre doch jeder steinreich? «Nicht jeder will Geld, einen Ferrari fahren oder ist dafür gemacht, Milliardengeschäfte zu lenken.  «Was aber alle wollen, ist Glück! Das ist der einzige Grund, warum man sich nach Autos, Häusern oder dem perfekten Partner sehnt.»

Aber das funktioniere genau umgekehrt: «Zuerst muss man glücklich sein, der Rest kommt von allein.» Aber wie soll man negatives Denken vermeiden? Das ist eine Herausforderung ist. Pro Tag sausen einem 68'000 Gedanken durch den Kopf, die kann man nicht lenken. Einfacher ist es, darauf zu achten, wie man sich fühlt. Wer sich gut fühlt, denkt automatisch positiv.

Ein Spaziergang wirkt Wunder, z.B. «Waldbaden»

Eine Empfehlung ist Dankbarkeit: «Schreiben Sie sich jeden Tag zwanzig Dinge auf, für die Sie dankbar sind.» Statt in Dramen stecken zu bleiben, soll man sich bewusst herausnehmen: «Wenn es einem schlecht geht, kann ein Spaziergang Wunder wirken. Man kann sein Haustier streicheln oder einen Freund anrufen, mit dem man lachen kann. Dann löst sich Kummer von ganz allein auf.»